Die Einrichtung UPSTAIRS bietet in drei Gruppen drei unterschiedliche Formen der stationären Betreuung von männlichen Jugendlichen:

Inobhutnahme

Inobhutnahme bedeutet Schutz, Unterstützung, Versorgung und Perspektivklärung in akuten Krisensituationen. Die pädagogische Arbeit beinhaltet die Gestaltung des Alltags in der Einrichtung und die Begleitung und Beratung der Jugendlichen bei unterschiedlichen Terminen.
Der Kontakt der Jugendlichen zu ihren Familien, Freunden und Gleichaltrigen wird soweit wie möglich unterstützt, um einem weiteren Bruch in der Biographie entgegenzuwirken.

Hilfen nach § 42a SGB VIII - vorläufige Inobhutnahme von ausländischen Kindern und Jugendlichen nach unbegleiteter Einreise

Nach § 42a SGB VIII ist das Jugendamt berechtigt und verpflichtet, ein ausländisches Kind oder einen Jugendlichen vorläufig in seine Obhut zu nehmen, sobald dessen unbegleitete Einreise nach Deutschland festgestellt wird und eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen die Inobhutnahme erfordert und

 

Nach Absprachen mit dem Jugendamt endet die vorläufige Inobhutnahme im UPSTAIRS

Im Anschluss findet eine Überleitung in die nächste Phase der vorläufigen Inobhutnahme gemäß §42a SGB VIII statt. Die Jugendlichen werden während des Prozesses der Verteilung Im Anschluss findet eine Überleitung in die nächste Phase der vorläufigen Inobhutnahme gemäß §42a SGB VIII statt. Die Jugendlichen werden während des Prozesses der Verteilung kontinuierlich begleitet und betreut. Dies kann sowohl innerhalb des UPSTAIRS als auch in einer anderen Einrichtung geschehen.

 

Dabei sollte die Aufenthaltsdauer im UPSTAIRS einen Zeitraum von maximal 28 Tagen nicht überschreiten.

 

Die vorläufige Inobhutnahme erfolgt immer durch Vermittlung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln.

Hilfen nach § 42 SGB VIII - Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen

Ziel der Inobhutnahme gemäß § 42 SGB VIII ist, die Situation, die zur Inobhutnahme geführt hat, gemeinsam mit den Jugendlichen zu klären, sie in ihrer schwierigen und belastenden Situation individuell und intensiv zu unterstützen und bei Bedarf weitergehende Möglichkeiten der Hilfe aufzuzeigen und einzuleiten. Neben der Betreuung innerhalb des Hauses ist die Beratung und Begleitung zu unterschiedlichen Institutionen (Jugendamt, Schule, Polizei, Ärzte etc.) ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Der Kontakt zur Familie, Freunden und Gleichaltrigen wird bestmöglich unterstützt, um einem Bruch in der Biographie entgegen zu wirken. Eines der zentralen pädagogischen Anliegen ist es, die Jugendlichen anzuleiten, die tagesstrukturierenden Angebote zu nutzen, um in der Krise einen verlässlichen und geregelten Rahmen zu finden.

Die vom Amt für Kinder, Jugend und Familie zu verantwortende Perspektivklärung sollte unter Mitwirkung der UPSTAIRS-BetreuerInnen (Betreuer*innen) innerhalb von fünf Werktagen erfolgt sein.

Hilfen nach § 34 SGB VIII - Heimerziehung (Perspektivplanung, kurzfristig, bis zu 100 Tage)

Dieses Angebot richtet sich besonders an Jugendliche,

Die Klärung und Reflektion der aktuellen Situation der Kinder/ Jugendlichen sollte, soweit wie möglich, gemeinsam mit ihnen und ihren Familien erfolgen.

 

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